Träume werden alt

Wie jedes Blatt
herunter schwebt
und jede Blüte
fällt
an nur einem Tag
so weicht die Jugend
und der Glaube
dem,
was Traum war
einst gedacht
was kommen mag.

Zur Lichterzeit nehmen sie
sie das Glück entgegen
wohl wissend
dass es nicht auf ewig hält
doch wenn die
Stund‘ des Lebewohls gekommen
das Herz in stiller Trauer
einsam
sich dazu gesellt

Und jedem Ende
folgt ein Neubeginn
Doch bleiben Brüche
und verwachsene Narben

so wie sie einst
in jungen Jahren
das Herz
auf Händen tragen
wird später niemand mehr
mit solchem Mut
auf Erden je gesehen sein.

(C) Marta Rose, Adaption zu „Stufen“ v. H. Hesse

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