Der arme Poet

Einmalige Aufführung mit dem Kamina Dichterkollektiv/ Heidelberger Literaturtage 2018/ Poverty Calling –  „Der arme Poet“

Wir haben gut reden –
wissen nichts und doch so viel,

ein Stück, einen Ausschnitt vom Leben

haben nichts und doch viel,

gefilterte Bilder
in Reben erblüht
das Dichter-ICH lebt und stirbt

WIR wagen es,
sind dabei Esel
sind Gefangene,
– unsere Seele preis zu geben.

Der arme Poet – Poverty calling

The phone ring wakes me up to pay my bills. Get things done. Long term investments will find their end in a bottle of wine. Hours of struggling create one line. The idea of a minimalist is leaving the room, in the meanwhile flowers are falling through the window.

Gewitterstürme formen das kleine Universum einer berührten Seele. Niemand wird gefragt, Dichter zu werden. Mit unbeantworteten Fragen zu leben als Teil deiner Selbst. Nicht Gott zu sein, obwohl allwissend. 1000 Tode zu sterben um wieder erwachen … einen Tag später, ein Jahr später, im neuen Jahrhundert vielleicht.

Brothers and sisters live in the same city but never talk to each other, a thing of a more than far universe would bring them together – to sit at a table for one night. Sorry, I don’t smoke.

Wir sprechen in leere Gesichter, das Publikum sind die Tauben und Regenwürmer. Wir schreiben weiter um die Seele zu retten, ein Leben zu opfern für eine Idee, wohlwissend, dass die zynischen Kritiker dir das blutende Dichterherz zerquetschen mit einem ihrer ausgestellten Fragmente.
That’s all. It’s difficult but at least some bills are paid off.

Einige von uns will never tune their frequence into another but they’ll keep writing, in der Hoffnung, that someones ear will understand.