Über Kornblumen oder vom Verstecken

Ich schreibe an eine unsichtbare Wand,
male Tattoos auf die Hand.
Mitten in der Wüste träume ich
von Kornblumen und Regenfall.

Dabei häuft sich Sand vor meinen Füßen.
Der Wind webt mich in Wellen ein
um mich zu küssen,
die Steine erzählen derweil vom Meer.

Dass ich nichts sage, stört hier keinen.
Alles, was einmal geschrieben,
verliert am nächsten Tag das Sein.

Nur der Mond, der macht sich Sorgen und singt ein Lied dazu,
doch ist auch er am frühen Morgen hinterm Horizont verschwunden.

Es liegen leise Stunden in der Hitze. Nicht einmal die Tiere wollen sich bewegen.
Der Himmel jedenfalls bedankt sich für die Stille.

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