Über Kornblumen oder vom Verstecken

Ich schreibe an eine unsichtbare Wand, male Tattoos auf die Hand. Mitten in der Wüste träume ich von Kornblumen und vom Regenfall. Dabei häuft sich Sand in Wellen vor meinen Füßen. Der Wind weht mich mit ein und die Körner erzählen derweil vom fernen Meer.

Dass ich nichts sage, stört hier keinen. Alles, was ich schreibe, ist am nächsten Morgen fort, vielleicht dichtet der Mond ein Lied dazu. Der Himmel jedenfalls bedankt sich für die Stille.

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